"orten und konservieren" 6. Mai 2018


Petra Oberhäuser & Andrea Freiberg


Sonntag, 6. Mai 2018, 11.00 – 18.00 Uhr (um 17 Uhr passiert etwas)

in der ehem. Walzengießerei ROLAND, Eingang: Lohgraben 40, siehe Pfeile

orten und konservieren: work in progress

Parallelprozesse im Abseits
verführen Materialien und Artefakte
über die Grenzen ihrer
Gewohnheiten.

KUNSTSTOFF Siegener Kunsttag 2018


Hintergrund bildet das ausgediente Fabrikgelände der ehem. Walzengießerei ROLAND. Die Siegener Künstlerinnen Andrea Freiberg und Petra Oberhäuser untersuchen Räume, Spuren und Grenzen des Verfalls auf ihren ästhetischen Gehalt. 
Ereignete Vergangenheit erfindet sich neu, wenn Andrea Freiberg ein poetisches Raumbild aus vakuumverschweißten Fundstücken, Müll und Bodenproben entwickelt, welche sie auf dem Betriebsgelände sammelt. Dieter Roths Abfallsammlung und Spiegelbilder in Pfützen inspirierten die Idee, Folien als Bildträger zu benutzen zwischen den Ebenen der erinnerten Realität und der verwandelten Bildwirklichkeit. Das Vakuum überträgt sich auf den Raum der Wahrnehmung.
Auf Speichern, in Höhlen und Tunneln und auch in alten Fabrikgeländen finden Fledermäuse Unterschlupf. Das einzige fliegende Säugetier hat seit Jahrhunderten sowohl dämonische wie verklärte Symbolik in verschiedenen Kulturen. Seine besondere Fähigkeit, die nächtliche Beute mit Echo zu orten, macht sie zu zielsicheren Jägern in der Dunkelheit. Petra Oberhäusers 50 Fabrikfledermäuse aus schwarzem Gummi, die sich in einer beachtlichen Kolonie niedergelassen haben, erinnern daran, wie die Natur sich verlassene, verfallene Orte zurückerobert.


"ROLAND - new collection" work in progress, Andrea Freiberg 2018
"Fabrikfledermäuse" Installation, Petra Oberhäuser 2018



"who is sitting in the glass house?" 30.11.2017 - 09.02.2018

Kulturbahnhof Kreuztal: szenenwechsel XXXVIII




Who is sitting in the glass house?

Im Glashaus, in diesem Fall einer Vitrine - dem gläsernen letzten Heim vieler kulturhistorischer Relikte - stehen 59 befremdliche Gegenstände. Gleichartige Objekte, aufgereiht wie im Museum, stoisch und still. Sie bilden eine Ensemble aus kultisch anmutenden Gegenständen. Sie erinnern fern an Pokale, Totempfähle, Reliquiare aber auch an Banales wie Wasserpfeifen und Tischlampen. Rätselhaft, als ob man sie ihrer ursprünglichen Umgebung beraubt hätte, scheinen sie in ihrer formalen Kontinuität auf den Beginn einer Zeremonie zu warten.
Tritt man näher, um ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen, entfaltet sich die glatte Oberfläche zu einem Konglomerat von Abbildungen aller Art. Aus den Fugen geraten Collagen konfrontieren uns mit Altem, Neuem, Weltbewegendem und Vergessenem, kurz mit allem was das Bildmaterial einer Zeitung ausmacht, nämlich Informationen mit Eyecatchern zu versehen. Als Eyecatcher funktionieren die Bilder auch hier. Sie bringen uns der Bedeutung der Gegenstände nicht näher, aber sie drängen die Frage vorerst in den Hintergrund. Fasziniert betrachten wir bekannte und unbekannte Menschen, deren Gesichter zurück schauen. Personen, Gesten, Geschehnisse werden verknüpft und zu neuen Bildern und Geschichten zusammengefügt. Man muss lachen, man erschaudert, ist erstaunt und irritiert.
Treten wir wieder zurück, fällt ein weiterer Aspekt der Ansammlung ins Auge, denn diese sind nur nur formal zusammenhängend, sondern weisen auch farbliche Konvergenzen auf. Die Farbschattierungen eines jeden Gegenstandes unterliegen einer Farbe, es gibt rötliche, bläuliche, grünliche, gelbliche und zum Weiss neigende Färbungen. So wird das kultische, an ferne Hochkulturen erinnernde majestätische und erhabene Gesamtbild der Gegenstande gewahrt, welches nur durch die gelegentlich ins Auge springenden Plastikschläuche und Glühlampen etwas ins Wanken gerät.

Auch in dieser Installation Andrea Freibergs wird eine Vielzahl künstlerischer Techniken und Fragestellungen bearbeitet. Es geht nicht um die Schaffung eines Werkes, eines Bildes oder einer Plastik, immer ist der Raum mit einbezogen, den sie bespielt, immer ist es ein im Prozess entstandener Zusammenschluss transformierter Objekte. Sie fotografiert, malt, zeichnet, collagiert, baut auf, druckt und stellt am Schluss des Prozesses alles in einen neuen Kontext. Nichts bleibt wie es ist im Werk von Andrea Freiberg, alles ist Veränderungen unterworfen, das macht sie sichtbar.


Dabei spielt der Ort immer eine grosse Rolle. Ihre in-situ-Arbeiten, also ortsbezogen und die Umgebung mit einbeziehend, führen zu einer individuellen Auseinandersetzung mit der Umgebung, die durch die Exponate anders wahrgenommen werden. So sind die hier ausgestellten Objekte nach und nach entstanden und wurden erstmals in der Sauna des Löhrtorbades gezeigt, als diese bereits dem Verfall preisgegeben war. Die würdevolle Anmutung stand dort im Gegensatz zu abblätternder Farbe und einem leeren Schwimmbecken.
Hier hingegen, in einer polierten lang gestreckten Glasvitrine, gewichtig in einem nachvollziehbaren Ordnungssystem aufgestellt, wirken sie hoheitsvoll, emporstrebend und originär. Kunst in Vitrinen ist immer wertvoll, Vitrinen bieten Schutz vor Zugriff und Staub. Sie schaffen Distanz zum Besucher, der darin Dinge bestaunt, die meist sehr alt sind und uns ferne und vor allem fremde Zeiten näher bringen sollen. In Vitrinen dieser Art werden meist Entwicklungen gezeigt, ein Abschreiten ist nötig, um, wie in an einem Zeitstrahl, Dinge und Ereignisse in einen Zusammenhang zu bringen. Hier wird uns keine Entwicklung vorgeführt, alle Objekte sind gleichartig, kein Hinweisschild klärt auf über Zeit, Ort, Bedeutung.

Die Vitrine entpuppt sich als ironisches Zitat. Die Dingbedeutsamkeit und Einzigartigkeit der Exponate wird allein durch die K
ünstlerin bestimmt. Ihr Geheimnis wird gelüftet, wenn man die wenigen nicht beklebten Objekte betrachtet. Es handelt sich um banale, auf einander gestapelte Haushaltsgegenstände, deren ursprüngliche Bedeutung in der Komposition eine Umnutzung erfährt. Die Umnutzung der Alltagsdinge unterläuft die eigentliche Bestimmung der Museumsvitrine, die ja gerade Ausseralltägliches‘ zeigt.
Die Anordnung erfolgt auf einem Baugerüst, ein Gegenstand des Draussen, nach Innen importiert, um die zu erwartenden fragilen, transparenten Glasplatten zu ersetzen, die ansonsten die Stellflächen der Museumsvitrine bilden. Wieder wird die Museumsvitrine in ihrer feierlichen Erscheinung hinterfragt.

Ein subtiles Spiel mit Erwartungen bietet uns Andrea Freiberg hier. Sie stapelt hoch, im wahrsten Sinne des Wortes. Vasen, Teller, Töpfe und Krüge bekommen eine einheitliche Oberfläche und mutieren zu Schachfiguren, Türmen, Figurinen und Kultgefäßen. Ihre starke Präsenz verdanken sie der Umdeutung, deren Sinn wir zu ergründen suchen. In der rhythmischen Reihung, der Mischung aus unbekannten und bekannten Formen und Elementen verstärkt sich die distanzierte Mystik ihrer Ausstrahlung. Jedes Einzelstück entspricht in der schlanken, aufgerichteten Form dem Streben nach Höherem, die Blickrichtung von unten nach oben symbolisiert Himmel, Höhe, Luft, Stärke und Kraft.
Raumbilder‘ nennt Andrea Freiberg diese Werke, die immer wieder anders zusammengestellt und präsentiert werden. So ergeben sich immer neue Ansichten der Räume, die sie bevölkern. Eine Schar von Objekten, die je nach Anordnung und Ort neue Perspektiven eröffnen, auch durch ihre zurückgenommene und würdige Erscheinung.
Raumbilder‘ nennt interessanterweise auch der Kurator Eckhard Siepmann von ihm gestaltete Museumsräume zur Präsentation von Objekten: Es sind Raumgefüge auf der Basis Objekt-bezogener Assoziationsfelder, Montagen und Verfremdungen.“ Dieser Satz trifft auch auf die Vitrinen-Installation Andrea Freibergs zu.

Die Technik der Decoupage, der Aufwertung von Gegenständen durch das Bekleben mit Bildern, wurde hier angewandt, um die entstandene Distanz durch die aufstrebende, erhabenen Formen aufzuheben. Schnell wird uns der Gegenstand durch die Konzentration auf die Bilder wieder vertraut. Nähe entsteht durch Bekanntes, Distanz durch Unbekanntes. Dies führt Andrea Freiberg hier in humorvoller wie ästhetischer Umnutzung banaler Dinge und Bilder vor.
Lassen sie also das Gesamtbild wie die einzelnen Objekte des Vitrinenzaubers‘ auf sich wirken. Ich schliesse mit den Worten einer fiktive Besucherin der Weltausstellung 1851, die ihre Eindrücke mit den Worten zusammenfasste: Voller Staunen gehe ich von Glas zu Glas, entzückt betracht' ich sie. Neue Wunder wachsen vor meiner Nase in diesem sublimen Museum!“ (William Thakarey)

Kirsten Schwarz, Kunsthistorikerin im Museum für Gegenwartskunst Siegen

Mit freundlicher und tatkräftiger Unterstützung von RADEMACHER Gerüstbau GmbH.



"non-native" am 3. September und am 1. Oktober 2017

Foto: Luz Dary Kuhne














Andrea Freiberg & Kai Gieseler


1. Kunstexpedition auf dem Areal der Trupbacher Heide

am 3. September 2017 um 14 Uhr auf dem Areal Trupbacher Heide

Treffpunkt um 14 Uhr auf dem Parkplatz Birlenbacher Höhe an der Trupbacher Straße

2. non-native II: Displacement

am 1. Oktober 2017 um 14 Uhr in der Gartenhütte Birlenbacher Höhe an der Trupbacher Straße

Infos über A. Freiberg: 0176-24260968 & K. Gieseler: 0175-3798586
KunstSommer 2017: http://www.kunstvereinsiegen.de/category/programm/kunstsommer/

Ausgangspunkt der gemeinsamen künstlerischen Intervention ist das Hochplateau der Trupbacher Heide, das sich zwischen unseren Wohnorten befindet. Dieses Gebiet am Rande von Freudenberg und Siegen, umfasst etwa 300 ha Wald- und Wiesenflächen, deren besondere Landschaftsmodulierung durch die langjährige militärische Nutzung der belgischen Streitkräfte sowie der Bundeswehr entstanden ist. Das Naturschutzgebiet liegt in der Obhut der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (kurz: NRW-Stiftung) und wird als Naherholungsgebiet genutzt.
Der Titel non-native greift, weitläufig wie das Gelände selbst, Aspekte der Heimat, der Erinnerung, der Nähe, der Entfernung, der Wiederholung, der Gemeinsamkeiten sowie deren immanente Verneinung und Verweigerung auf. In einer ersten künstlerischen Exkursion liegt der Fokus auf der vorgefundenen Topografie mit eindrücklichen, vielschichtigen und sich wiederholenden Raumwirkungen. 

Die Ausstellung „non-native II“ in Folge der ersten künstlerischen Exkursion im Bereich Trupbacher Heide und ihrer Grenzen ist auf ihren Kontext zwischen Fiktion und Realität, Improvisation und Zufall fokussiert. Die entstandenen künstlerischen Ergebnisse aus den Spuren zweier Wege werden im Innen- und Außenbereich der Gartenhütte auf der Birlenbacher Höhe in Form von fotografischen Bildern, Video und Performance der Öffentlichkeit vorgestellt. 


Karte Trupbacher Heide - © Autor: Natalia Jaworski

















Foto: Kai Petra Gieseler















"aus der Ferne so nah ..." Aug - Sept 2017


Lichtprojektionen und Raumzeichnungen im Gewölbe der Wasserburg Niederroßla, 10. September 2017




Kunstsymposium "having Heimat" vom 31. Juli bis 5. August 2017 auf der Binderburg in Jena-Burgau

Aus der Ferne so nah …

Wir befinden uns in einer Höhle. Es riecht nach Heu. Es ist etwas kühl und dunkel. Overheadprojektoren stehen im Raum. Licht wird durch die an den Wänden projizierten Zeichnungen erzeugt. Landschaften sind erkennbar, Detailaufnahmen aus der Natur, einzelne Linien, die sich mit den Texturen der Steinwände verbinden. Pflanzenteile in Diarahmen werfen große Schattenbilder im Baukastensystem. Verschiedene Perspektiven werden ausgeleuchtet. Auf einer Holzplatte, in einer Ecke der Höhle, liegt eine in ein weisses Tuch gehüllte Person. Ein Lichtstrahl, ausgehend von der Stirnlampe, bewegt sich im Raum. Nur kleine Bewegungen und Windungen, bis sie sich erhebt, den Ort verläßt und in die Mitte der Höhle geht, in der nun eine mit Heu ausgelegte nestartige Vertiefung sichtbar wird. Hier legt sie sich erneut nieder. Diese Situation erlebt der Besucher zur Ausstellungseröffnung des Kunstsymposiums "having Heimat" auf der Jenaer Binderburg.

Die Arbeit an der Installation "Aus der Ferne so nah" führt Andrea Freiberg auf die Wege ihres Vaters. In der Region Niederroßla hat er neun selbstgebaute Holzbänke aufgestellt und eine im Garten der Künstlerin. Er wählte die Orte aus, stellt sie den Anwohnern und Wanderern zur Verfügung. Er entschied sich für ganz bestimmte Perspektiven und Aussichten, die im Verweilen wahrgenommen werden. 

Die Bank sehen wir als Symbol des Ausruhens, Nachdenkens, Verweilens, um den Augenblick zu genießen. Von ihr aus schauen wir in die Ferne und können uns selbst dabei so nah sein. Gedanken schweifen. Jede einzelne Bank ist die Künstlerin abgelaufen, ist verweilt, hat den Blick in die Ferne gerichtet und hat die Strukturen der Landschaft auf transparenten Folien nachgezeichet. Zeichnen ist ein einsamer – forschender und individueller Prozess. Direkt vom wahrnehmenden Auge wird über die Hand wiedergegeben, was sekundenschnell abläuft. Doch es ist keine bloße Wiedergabe des Gesehenen. Der Kopf nimmt wahr, die Hand führt aus und nimmt alle Eindrücke in diesem Moment mit auf. Alte Bilder, die blitzartig und fragmenthaft auftauchen. Neue Bilder, die in Echtzeit ablaufen. Zusammengeführt geben sie unmessbare Eindrücke von Zeit wieder.

Beim Laufen zu den jeweiligen Standorten begegnet die Künstlerin alten Bekannten, Erinnerungen an die Kindheit erscheinen vor ihren Augen, längst vergessene Blicke werden lebendig und neu erlebt. Die gedruckten Zeichnungen gehen dagegen physisch in die Tiefe. Wie die Texturen der über Jahrhunderte entstandenen Gesteinsschichten, nehmen sie Spuren auf, erfinden Geschichte neu und hinterlassen einen poetischen Bildeindruck. 

"Heimat beginnt in der Kindheit und wird wieder real im Ankommen, ... dort, wo ich mich einbringen kann und wo ich mich niederlasse, um auszuruhen." sagt Andrea Freiberg nach einer Woche intensiven Nacherlebens und Neuentdeckens des Themas Heimat.

Der Begriff Heimat kann hier als Spannungsfeld von Unterwegssein und Ankommen wahrgenommen werden. Orte, die uns zur Ruhe bringen, zum Anhalten und Verweilen, führen uns Erinnerungsbilder vor Augen, lassen uns unsere Aktivitäten reflektieren und geben uns die Sicherheit, diese Orte zu haben.

Nadine Jacobi, Künstlerin, Jena



Raumzeichnungen und Lichtprojektionen







"heim" Performance, Foto: Michael Willsch

Vernissage, Foto: Thomas Kriska


Dr. Michael Willsch: www.binderburg.de 
Katalog: AUS DER FERNE SO NAH, Andrea Freiberg 2017



"auweia zepsuty“ …wenn's brennt am 21. Mai 2017



"Metamorphose" Bleimantel, Kabel, Wachskreide
zum Siegener Kunsttag 2017 "KunstSPIEL" 


auweia zepsuty“ …wenn's brennt
Bildstörungen und (Z)objekte


außer BETRIEB

ZUFALL ist die REGEL
SPIEL bis zur ZERSTÖRUNG  

Atelier Andrea Freiberg
Ehem. Walzengießerei ROLAND
Lohgraben 40 (Eingang), 57074 Siegen

Dokumentation hier: http://wunderkammer-siegen.blogspot.de/

Im schwarzen Quadrat: Transformation einer Fabrik



Im schwarzen Quadrat: Transformation einer Fabrik, a. 50x50 cm, Fotocollage und Montage, vernäht


Die fotografischen Bilder der Serie "Im schwarzen Quadrat" dokumentieren die Transformation einer Fabrik über den Zeitraum von 10 Jahren. Spuren von Handlungen in der Zwischennutzung und wachsende Renaturierung hinterlassen organische Strukturen und Zersetzungen von architektonischen Formen und Funktionen. 

Solche Zerstörungsprozesse und gegenständliche Artefakte sind geradezu Auslöser für digitale Bilderneuerungen und Collagen. Überformungen von Industrie und Architektur sind auf zeichnerische Konturen zurücktradiert, zusammengenäht und verzeitlicht. 

Ein Fleck auf der Landkarte erdichtet sich neu.

Wasserschloss Reelkirchen, Gipfeltreffen am 12. Juni 2016

"my inner child" Installation mit Bett, 4 Sockel, Nachtischleuchte und Diskolampe, OVP, Gipsbild, Kopfkissen












     „my inner child“ Videoinstallation
„my inner child“ die Story

Unter dem Bett befindet sich ein Raum in Kinderhöhe. An der Wand ein plastisches Gipsbild ohne Inhalt. Die Wasserzeichnung spürt der Erinnerung nach... ein zerknautschtes Kopfkissen. 

Schatten entstehen durch Anwesenheit in der Lichtprojektion. Währenddessen bewegt die Disko in der Nachtischlampe rotes, blaues, grünes, gelbes und violettes Licht. Auf dem Rücken liegend kann das Farbenspiel an den Sprungfedern beobachtet werden. 

Erwachsene steigen wie ein Kind auf die Fußbank, um ganz oben durch ein Loch einen Film in der Tiefe zu sehen. Da unten tanzt ein kleines Mädchen bis zum Schwindeligwerden auf einer Wiesenblume im Kreis. 

Temporäre Interventionen am Rhein und an der Saale, 2016


"Sonnenuhr" display III
90 Glasscheiben a. 33,0 x 27,0 x 0,5 cm, Durchmesser ca. 400 cm

Jena-Dorndorf an der Saale, Kunstgarten 2016













































"Fließende Erde" display II
90 Glasscheiben a. 33,0 x 27,0 x 0,5 cm, Durchmesser ca. 400 cm

Köln-Stammheim, Kulturmeile 2016


Wie atmet die Wiese und wohin fließt der Rhein? Zwischen beständiger Ortsgeschichte 
und landschaftlichen Bewegungen, wie wachsen und vergehen oder fließen und sickern, 
führen Muster von Verwandlungen gleichzeitig an künstlerische Dialoge im Vorgarten 
heran.




















    "newsletter" happening an der Wäschespinne
„angeln“ temporäre Bauminstallation in der Naturstation 



"AUS DEM BLAU - oder Was würde Kandinsky dazu sagen?" im Mai 2016




Siegener Kunsttag 2016
"KunstGrenzen"

Intervention in der
Marburger Straße 37, Siegen

Dokumentation: http://wunderkammer-siegen.blogspot.de/





Vorankündigung: SommerAkademie am Rothaarsteig

Lenne-Atelier Schmallenberg: 26. –  29. Juli 2016


"Wenn das Weite liegt so nah"

… ist das Schweifen in die Ferne ein unbegrenztes Unterfangen zwischen möglichen Zielen und unmöglichen Ausblicken: 
ein beständiger Aufenthalt zwischen den physischen Grenzen und imaginären Spielräumen. 

Brechen wir auf, das Weite zu finden!








http://www.sommerakademie-am-rothaarsteig.de/kurs_07_2016_andrea_freiberg/

KUNSTWECHSEL 2015
















"in flagranti" in der Kammer (2x3 m)